Gute Vorsätze fürs neue Jahr – wie erreichen wir eine nachhaltige Veränderung - Swissmem Academy

Gute Vorsätze fürs neue Jahr – wie erreichen wir eine nachhaltige Veränderung

20.02.18

2018 begann für viele von uns wieder mit einer Reihe guter Vorsätze für das neue Jahr. Eine alte Tradition, die einerseits den Fitnessstudios viele zahlende Kunden beschert, andererseits jedoch nicht unbedingt durch «nachhaltigen Projekterfolg» bei der Umsetzung der Vorhaben glänzen kann.

Doch was macht es uns so schwer, die Vorhaben – und nicht alle bedeuten unser Leben und/oder Verhalten von Grund auf zu ändern – wirklich langfristig umzusetzen? Buchhandlungen sind voll von Ratgebern zum «Überlisten des inneren Schweinehundes», Zeitschriften und Magazine suggerieren uns in ihren Januarausgaben endlich die wirkliche Antwort zum Erfolg liefern zu können. Meist stellen wir aber zwischen Fasnacht und Ostern fest, dass wir auch dieses Jahr bei weitem nicht alles Realität haben werden lassen was wir uns doch so wünschten.

 

Nützlich könnten zwei Modelle aus der Psychologie sein, um eine gewünschte Veränderung wirklich nachhaltig zu erzielen. So müssen wir, in Anlehnung an Heckhausen, nach einer Abwägephase – in der wir unsere Ziele grundsätzlich abwägen und entscheiden was wir überhaupt wollen – den «Rubikon überschreiten». Im Sinne dieses Modells der Motivationspsychologie ist damit der wichtigste Schritt getan: Wir haben uns entschieden was wir wollen und müssen «nur noch» die Umsetzung planen und durchführen. Doch kommen wir überhaupt noch zu fundierten Entscheidungen? VUCA-Welt, Digitalisierung, Vernetzung und Globalisierung machen es uns immer schwerer zu entscheiden. Dennoch lassen sich, mit sinnvollem Risikomanagement und Methoden zur Reduzierung der Komplexität, Wege finden, handlungs- und damit entscheidungsfähig zu bleiben.

 

Auch wenn wir nämlich Details nicht immer zur Gänze benennen können, hilft uns eine Ausrichtung auf ein «grosses Ganzes» unsere Tätigkeiten nach dieser Vision strategisch auszurichten. Viel zitiert hierzu wird John Kotter. Er beschreibt in seinen 8 Phasen des Change Managements die Wichtigkeit einer Vision auf die alle weiteren Schritte des Handelns ausgerichtet sein sollten. Doch am Beginn des von ihm beschriebenen Prozesses steht: «Creating a sense of urgency». Sehen wir also in der Veränderung die ansteht keinen Sinn oder verstehen grundsätzlich den Bedarf nicht – sei es im Persönlichen die Reduzierung von Körpergewicht aus gesundheitlichen Gründen oder im Beruflichen die Anpassung der Organisation um durch Agilität und Innovation einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen – wird die Veränderung wohl auch keinen Erfolg haben.

 

In Organisationen kommt deshalb gerade Führungskräften eine wichtige Multiplikatorenfunktion zu. Sie sind einerseits für die Definition der Vision zuständig, aber auch für die Begleitung ihrer Mitarbeitenden während der Implementierung.

 

Swissmem Academy unterstützt Sie dabei,  Ihre Ziele und Vorhaben – praxisnah auf Basis eines stabilen Wissensfundaments – nachhaltig erfolgreich umzusetzen. So gibt Ihnen das Seminar «Führen in der VUCA-Welt» einen Überblick zu erfolgreicher Führung und Veränderungsprozessen in der VUCA Welt (VUCA = Volatilität, Ungewissheit, Komplexität, Ambiguität). Dazu werden agile und kreative Methoden zur Lösungsfindung angewendet und Erfolgsfaktoren einer erfolgreichen Innovationskultur betrachtet.

 

Des Weiteren können Sie im Seminar «Change Management» Handlungswissen zur Umsetzung von Veränderungen sowie der damit verbundenen Kommunikation aufbauen, um sich und ihre Organisationen entsprechend weiter zu bringen.

 

Ebenso bieten wir Inhouse-Kurse zu den genannten Inhalten an, die wir individuell auf Ihre Bedürfnisse anpassen, sowie regelmässige Impuls-Veranstaltungen zu aktuellen Themen rund um Leadership 4.0.

 

Quellen:

Heckhausen, J. & Heckhausen, H. (Hrsg.). (2006, Nachdruck 2007). Motivation und Handeln (3. Aufl.). Heidelberg: Springer.

Kotter, J. P. (2011). Leading Change: Wie Sie Ihr Unternehmen in acht Schritten erfolgreich verändern. München: Vahlen.