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Wie durch positive Führung Teams über sich hinauswachsen

Positive Führung setzt dort an, wo Beziehung, Sinn und Freude am Erfolg zusammenkommen und schafft so den Nährboden für Hochleistungsteams. Das PERMA-Modell liefert dafür eine klare Orientierung. Es zeigt, wie Führungspersonen durch echte Wertschätzung, offenen Umgang mit Fehlern und den gezielten Einsatz individueller Stärken psychologische Sicherheit im Team aufbauen. So entsteht ein Umfeld, in dem Mitarbeitende sich gesehen fühlen und ihr Potenzial entfalten können. Im Webtalk sprachen Andreas Bachofner und Daniel Schweizer darüber, wie das PERMA-Modell Führungspersonen dabei unterstützt, stärkenorientierte Führung umzusetzen und Teams sicher zum gemeinsamen Ziel zu führen.

Das PERMA-Modell gibt mir als Führungsperson Orientierung. Es zeigt einen klaren Weg für den Umgang mit Mitarbeitenden auf.

Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der Beziehung zu den Mitarbeitenden. Wer bewusst in diese Beziehung investiert, zeigt echte Wertschätzung. Mitarbeitende fühlen sich dadurch in ihrer Arbeit gesehen und ernst genommen.

Die einzelnen Faktoren des PERMA-Modells stehen nicht für sich allein, sondern sind eng miteinander verbunden. Tritt eine Führungsperson ehrlich und offen auf, wirkt sich das direkt auf das ganze Team aus. Ein ehrliches Dankeschön und der gezielte Einsatz individueller Stärken stärken diese Verbindung zusätzlich.

Hochleistungsteams richten ihren Blick bewusst auf ihre Erfolge und zeigen dabei Freude. Gleichzeitig gehen sie offen mit Fehlern um. Fehler werden konkret angesprochen und als Chance zum Lernen genutzt. Genau darin zeigt sich psychologische Sicherheit. Sie schafft einen Raum, in dem Menschen offen und sicher ansprechen können, was sie bewegt.

In einem Hochleistungsteam übernimmt die Führungsperson eine besondere Rolle. Sie gleicht einem Expeditionsleiter. Dieser steht selten selbst auf dem Gipfel. Seine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Teilnehmenden der Expedition den Gipfel erreichen.

Ein weiterer wichtiger Teil des PERMA-Modells ist die Selbstbestätigung. Dazu gehören Fragen wie: Welchen Sinn gebe ich meiner Position? Wer sich diesen Fragen bewusst stellt, handelt danach offener und klarer. Dabei helfen auch einfache Abendfragen. Was hat mir heute Freude bereitet? Wo habe ich mich lebendig gefühlt? Wofür war ich dankbar? Wo konnte ich meine Stärken einsetzen?

Für das komplette Gespräch und weitere Details können Sie unseren Webtalk hören.

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Letzte Aktualisierung: 16.09.2026